Mit dem Hausboot durch Frankreich

Mit dem Hausboot durch Frankreich
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Unser zugegeben kurzer Sommerurlaub bestand aus einer einwöchigen Hausboottour mit zwei Familien in einem altersschwaches Riviera 1130.

Abfahrtshafen war der Sitz der Hausbootvermietung in Hochfelden. Von dort aus ging es auf dem Rhein-Marne-Kanal westwärts über Saverne bis zum defekten Schiffshebewerk Arzviller. Dort drehten wir um und fuhren nach Straßburg und wieder zurück zum Heimathafen.

Die Gesamtstrecke war 120km lang, insgesamt haben wir 66 Schleusungen an 33 Schleusen durchgeführt.

volle Distanz: 126.44 km
Maximale Höhe: 236 m
Minimale Höhe: 129 m
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Tag 1: Hochfelden – Lupstein

„Hafen“ in HochfeldenDSCN3265.JPG

Das HausbootDSC_5493x.JPG

Tag 2: Lupstein – Saverne

Hafen von SaverneDSCN3269.JPG

Château des Rohan in SaverneDSCF1258.JPG

Tag 3: Saverne – Lutzelbourg

„Große Schleuse“ in Saverne mit ZuschauernDSC_5631.JPG

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Hafen von Lutzelbourg von obenDSCF1179.JPG

Château de LutzelbourgDSCF1192.JPG

Tag 4: Lutzelbourg – Arzviller – Saverne

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Defektes Schiffshebewerk von ArzwillerDSC_5614.JPG

Tag 5: Saverne – Brumath

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Zu Hausbooten umgebaute TransportschiffeDSC_5733.JPG

Tag 6: Brumath – Straßburg – Souffelweyersheim

EuropaparlamentDSCF1301.JPG

Hafengelände in StraßburgDSC_5762.JPG

Fort Rapp bei ReichstettDSCF1333.JPG

Tag 7: Souffelweyersheim – Hochfelden

Drehbrücke bei VendenheimDSC_5814.JPG

Tag 8: Putzen des Boots und Abfahrt nach Hause 🙁

10 Gedanken zu „Mit dem Hausboot durch Frankreich“

  1. Das ist ja interessant. Hatte da schon den einen oder anderen Beitrag im Fernsehen gesehen und fands eigentlich auch recht spannend mit dem Hausboot die Gegend zu erkunden. Findet man sich da schnell rein oder geht die ersten paar Tage viel Zeit mit Probieren verloren? Als Ungeübter stelle ich mir das nicht so einfach vor, vor allem auch in Schleusen usw.

    Welches GPX-Kartenplugin nutzt Du denn da? Scheint ja etwas anders zu funktionieren, als das was ich nutze.

    1. Wir waren selbst absolute Neulinge und eigentlich hat alles recht schnell geklappt. Die Schleusen sind überhaupt kein Problem: einigermaßen gerade und langsam reinfahren, zwei machen das Boot mit Seilen fest, ein dritter aktiviert die Schleuse, fertig! Am Ende haben das sogar unsere Kinder gemacht. Für’s nächste Mal werden wir aber wohl ein etwas komfortableres Boot mieten, das was wir da hatten war unterste Kategorie – aber dafür billig 😉

      Nach einem Kartenplugin habe ich lange gesucht und bin irgendwann bei http://wordpress.org/plugins/wp-gpx-maps/ gelandet. Das ist einfach und funktioniert.

      1. Also als ich mit einigen Freunden das erste mal mit einem Boot unterwegs war, hatten wir nur eine sehr bescheidene Einführung. Als wir dann das erste mal durch so eine Schleuse durchmussten, war das ein großes Chaos 😀 Zum Glück wurde uns schnell von ein paar erfahreneren Bootssportlern geholfen und so war die zweite Schleuse auch kein großes Problem mehr. Selbst wenn eine Einführung fehlt hat man eigentlich alles schnell gelernt.

  2. Die gleiche Strecke sind Freunde von uns im Frühjahr gefahren. Denen hat es super gefallen. Allerdings haben sie berichtet, dass es wohl etwas schwieriger ist, Einkaufen zu gehen, da Supermärkte etwas weiter weg von der Strecke sind und dann das dann in logistischen Aufwand ausartet. Wie war das bei Euch?

    1. Das stimmt. Einkaufen war nicht so einfach. Mit ein bisschen Planung funktioniert das aber.
      Die Orte durch die man fährt haben alle irgendeine Einkaufsmöglichkeit (Saverne: Super-U, Lutzelbourg: Coop, Hochfelden: Match, usw.), die muss man halt vorher recherchieren. Einer muss sich dann opfern und mit großem Rucksack ein paar Minuten laufen 😉

  3. Vielen Dank für den Artikel.

    Auf meinem Blog verwende ich auch das OSM-Plugin. Ein kleines Problem gibt es mit Yoast. Ich habe es so gelöst, dass das ich alle Punkt von Yoast abarbeite und dann als letztes die Karte einfüge, dann funktioniert alles recht gut. Wünschenswert wäre, dass man 2 oder mehrere POIs in die Karte einfügen könnte.

    Wer sich ein bisschen auf die Kanäle einstimmen möchte, dem empfehle ich einen Krimi von Georges Simenon, der ein passionierter Segler war und diese Kanäle sehr oft befahren hat. Ein Beispiel ist „Der Treidler der Providence“ oder „Le charretier de la Providence“. Ohne die Spannung nehmen zu wollen, kann man doch sagen, dass er z.B. den Wasser-Überlauf eines geschlossenen Schleusentors sehr genau beschrieben hat. Viele seiner Krimis spielen am Kanal. Die Bücher sind besser als die Verfilmung.

    Wer möchte, kann auch die meist geteerten Wege neben dem Kanal mit Fahrrad befahren, sie heißen chemins de halage. Auf den Treidelpfaden zogen in früherer Zeit Pferde die Lastkähne, Motoren waren sehr teuer, genauso ein Schlepper. Der Treidler, siehe oben, war für die Pferde verantwortlich.

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